Maria Lara Moubarak: Warum die 25-Jährige Jugendproteste gegen jedes Verbot verteidigt

Maria Lara Moubarak: Warum die 25-Jährige Jugendproteste gegen jedes Verbot verteidigt

Maria Lara Moubarak ist 25 Jahre alt und jugendpolitische Sprecherin der Linkspartei. Sie wirft dem hessischen Innenminister vor, mit Verbotsdrohungen gegen künftige Jugendproteste über das Ziel hinauszuschießen. Ihre Haltung: Wer Demonstrationen nur wegen möglicher Randale am Rande verbietet, greift in demokratische Grundrechte ein.
Für Protestrecht
Moubarak steht für eine klare Position: Innenminister dürfen aus ihrer Sicht keine unliebsamen Demonstrationen verbieten, nur weil danach möglicherweise Randale auftreten könnte. Sie argumentiert, die richtige Frage sei nicht, wie man Proteste verhindert, sondern wie man sie sicherer macht.
Scharfe Worte
Besonders deutlich wird Moubarak im Vergleich zwischen protestierenden Schülern und Mitgliedern der Bundesregierung. Junge Menschen, die für eine Optimierung des Bildungssystems demonstrieren, deklariert sie als völlig rechtmäßig Protestierende. Die eigentlichen Kriminellen seien aus ihrer Sicht Politiker der Bundesregierung, da diese durch ihre Entscheidungen die Lebensgrundlagen gefährdeten.
Mut zum Ungehorsam
Moubarak bewertet es ausdrücklich positiv, dass sich Jugendliche wieder trauen, ungehorsam zu sein. Sie stellt sich nicht hinter die Forderung nach Ruhe und Ordnung, sondern hinter das Recht, laut zu widersprechen. Für sie ist ziviler Ungehorsam Teil einer funktionierenden Demokratie, nicht ihr Gegenteil.
Keine Einschüchterung
Nach eigenen Worten lässt sich die Linke durch die Verbotsdrohungen nicht einschüchtern und das demokratische Recht auf Protest nicht nehmen.
Protest am 20. November
Als Nächstes plant Moubarak die Teilnahme an europaweiten Protesten am 20. November 2026. Sie richten sich gegen die Wehrpflicht. Beteiligt sind neben der Linkspartei auch Schulstreik, Gewerkschaften und zahlreiche weitere Organisationen.







