18 von 139: Österreichs Platz im weltweiten Innovationsranking

18 von 139: Österreichs Platz im weltweiten Innovationsranking

Österreich zählt im Jahr 2026 erneut zu den 20 innovativsten Ländern der Welt. Im Global Innovation Index klettert die Republik auf Platz 18 von 139 bewerteten Volkswirtschaften und verbessert sich damit um einen Platz gegenüber dem Vorjahr. Der von INSEAD, der Cornell University und der WIPO herausgegebene Index führt Österreich offiziell in der Top-Liga der weltweiten Innovationsführer.
Der Weg ins Spitzenfeld
Seit dem Jahr 2020 bewegt sich Österreich im Global Innovation Index konstant zwischen Platz 17 und Platz 19. Im Jahr 2025 fiel die Republik noch auf Platz 19 zurück, nachdem sie im Jahr davor auf Rang 17 gelegen hatte. Im aktuellen Ranking 2026 geht es wieder einen Platz nach oben.
Bei den Rahmenbedingungen für Innovation büßt Österreich dabei an Boden ein und fällt von Platz 17 auf Platz 19 zurück. Deutlich besser entwickeln sich die tatsächlichen Innovationsergebnisse: Hier steigt Österreich von Platz 21 auf Platz 17.
Was Österreichs Innovationskraft auszeichnet
Bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung liegt Österreich weltweit auf Platz 7. Zusätzlich gehört die Alpenrepublik bei weltweiten Patentanmeldungen sowie wissenschaftlichen Veröffentlichungen aus Wirtschaft und staatlicher Forschung zu den globalen Top Ten. Zusätzlich gehört die Alpenrepublik bei weltweiten
Der Index bescheinigt Österreich damit in allen bewerteten Kategorien ein Abschneiden deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Zudem liegt die Republik konstant über dem Schnitt der Länder mit hohem Einkommen.
Zahlen und Fakten zum Innovationsstandort
- Platz 18 von 139 Volkswirtschaften im Global Innovation Index 2026
- Platz 7 weltweit bei Investitionen in Forschung und Entwicklung
- Top 10 weltweit bei internationalen Patentanmeldungen
- Top 10 weltweit bei wissenschaftlichen Publikationen
- Robotereinsatz stieg zwischen 2015 und 2025 um durchschnittlich 10 % pro Jahr
- Anteil von Elektrofahrzeugen wuchs im selben Zeitraum um jährlich rund 50 %
Eine Schwachstelle bleibt die Verfügbarkeit von Risikokapital: Zwischen 2023 und 2024 gingen die Venture-Capital-Deals in Österreich um 25,8 % zurück. Start-ups tun sich dem Index zufolge entsprechend schwer, Investoren zu finden.
Wofür Österreich im Innovationsvergleich bekannt ist
Als Gegenmaßnahme gegen den Mangel an Risikokapital hat die Bundesregierung das Programm IP Finance entwickelt, das im aktuellen Regierungsprogramm verankert ist. Es soll künftig ermöglichen, immaterielle Vermögenswerte wie Patente und geistige Eigentumsrechte in die Bilanz von Unternehmen aufzunehmen.
Laut dem Österreichischen Patentamt besteht zudem weiteres Verbesserungspotenzial bei der finanziellen Verwertung von Innovationen. Bekannt ist Österreich damit vor allem für seine starke Forschungsbasis und seine Patentleistung – weniger für die Finanzierung junger, innovativer Unternehmen.







