Wolfgang Streicher: Die Vernetzung, die ihm den Landespreis für Wissenschaft 2026 einbrachte
13. Okt. 2026
1 Min
Foto: ulleo / Pixabay
Ein saniertes Wohnquartier als belegtes Ergebnis
Die mit 14.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1984 jährlich vergeben. Wie ernst Streicher seine Forschung in die Praxis bringt, zeigt das EU-Projekt Sinfonia. Darin wurden rund 66.000 Quadratmeter sozialen Wohnbaus energetisch saniert.
Zusätzlich brachte das Projekt drei Schulgebäude aus den 1950er- bis 1970er-Jahren auf einen zeitgemäßen energetischen Stand. Diese Sanierungen gelten als sichtbarer Beleg dafür, dass sich Forschung zu Energieeffizienz in reale Bauprojekte übersetzen lässt.
Die Entscheidung, verschiedene Interessen zusammenzubringen
Cornelia Hagele begründet die Vergabe des Landespreises damit, dass Streicher wissenschaftliche Forschung mit der Umsetzung nachhaltiger Bauweisen verbindet und dabei verschiedene Interessensgruppen zusammenbringt.
Genau das beschreibt auch seine Arbeitsweise im Alltag: Streicher vernetzt Wohnbauträger, Behörden und Unternehmen, damit energieschonende Baumaßnahmen tatsächlich umgesetzt werden. Diese Vernetzungsarbeit unterscheidet seinen Ansatz von einer rein akademischen Forschung.
Was als Nächstes an seinem Institut passiert
Dass Streicher nicht nur seine eigene Forschung vorantreibt, zeigt sein Vorschlag für den Förderpreis: Er geht an Simon Beck, einen wissenschaftlichen Mitarbeiter an seinem Institut.
Mit dieser Nachwuchsförderung setzt sich die Linie fort, die Streicher seit seinem Wechsel nach Innsbruck verfolgt: Forschung, die Nachwuchswissenschaftler einbindet und an konkreten Bauprojekten ansetzt.
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