Wer ist Benjamin Grimus, Gründer von Emperia E-Commerce?

Wer ist Benjamin Grimus, Gründer von Emperia E-Commerce?

Mit 13 Jahren stand Benjamin Grimus erstmals auf einem Stunt-Scooter, mit 16 finanzierten Sponsoren seine Reisen. Der Wunsch nach Freiheit, der in dieser Zeit entstand, prägt seinen Weg bis heute: Aus dem Leistungssportler wurde ein Unternehmer, der mit Emperia E-Commerce auf Markenaufbau statt auf schnelle Produktverkäufe setzt. Das Porträt zeichnet nach, wie ein gebrochener Fuß zu einer unternehmerischen Kehrtwende führte.
Vom Stunt-Scooter zur Selbstständigkeit: ein früher Hang zur Unabhängigkeit
Während seine Mitschüler an einer Wiener HAK Bilanzen und Buchhaltungsprüfungen bearbeiteten, hatte Benjamin Grimus längst gemerkt, dass ein Bürojob für ihn nicht in Frage kommen würde. Der Grund lag weniger in der Schule selbst als in einem Nebenleben, das mit 13 Jahren begann: professioneller Leistungssport im Stunt-Scooter-Bereich. Drei Jahre später zahlten Sponsoren seine Reisen, er sah Länder, die andere in seinem Alter nur aus dem Geografieunterricht kannten. Wer mit 16 Jahren so lebt, tut sich schwer damit, sich später mit fünf Wochen Jahresurlaub zufriedenzugeben. Diese Rechnung stellte Benjamin Grimus schon damals für sich auf. Ein eigenes Unternehmen war für ihn nicht die Idee eines Träumers, sondern die logische Konsequenz aus einer Lebensweise, die er nicht aufgeben wollte.
Der Bruch von 2017 als Wendepunkt zum Online-Geschäft
Zur Zäsur wurde ein Unfall. 2017 brach sich Grimus beim Scooter-Fahren den Fuß, eine Operation folgte, und mit der Zwangspause kam die Erkenntnis, dass eine Sportkarriere endlich ist. Wer sein Geld ausschließlich über den Körper verdient, verliert die Grundlage in dem Moment, in dem der Körper nicht mehr mitmacht. Danach folgte eine Phase, die er selbst nüchtern als Reihe von Fehlversuchen beschreibt: Trading, Krypto, Affiliate- und Network-Marketing. Nichts davon hielt, was es versprach. Erst der E-Commerce brachte den Durchbruch, allerdings nicht auf Anhieb, sondern nach vielen Versuchen und Investitionen in Coachings, von denen einige wenig brachten. Ein 1:1-Mentoring bei einem erfahrenen Unternehmer, der selbst früh hohe Umsätze erzielt hatte, war laut Grimus der Hebel, der ihn deutlich beschleunigte, eine Erfahrung, die später seine eigene Arbeitsweise erklärt.
Vom Zeichenblock zur Marke: warum Markenaufbau sein Handwerk wurde
Sein Kindheitstraum hatte nichts mit Handel zu tun. Benjamin Grimus wollte Auto-Designer werden, zeichnete stundenlang Sportwagen, und der Aston Martin aus den James-Bond-Filmen blieb ein sehr konkretes Ziel. Rückblickend sieht er darin mehr als eine Anekdote: Ein Designer erschafft aus einem leeren Blatt etwas, das Menschen begeistert. Nur ist seine Leinwand heute kein Papier, sondern ein Markt. Diese Neigung zeigte sich, als er 2021 mit dänischen Geschäftspartnern die Marke „Bgseakk Magnetit“ gründete, eine Produktlinie im Sportbereich, deren Umsatz achtstellig wurde und auf deren Produkten sein Name und seine Unterschrift stehen. Der Moment, in dem zigtausende Menschen Artikel kauften, die er selbst mitentworfen hatte, war für ihn die Bestätigung, dass Markenaufbau seine eigentliche Stärke ist und keine Marketingdisziplin, die man delegiert.
Kritik am klassischen Dropshipping und der Weg zum Brandshipping
Parallel zum Markenaufbau sammelte Benjamin Grimus über acht Jahre Erfahrung mit Online-Shops. Genau dort entstand seine Skepsis gegenüber dem, was in der Branche lange als Standard galt: Ware über Plattformen wie AliExpress beziehen, drei bis vier Wochen Lieferzeit in Kauf nehmen, minderwertige Produkte verkaufen und auf schnelle Margen hoffen. Ein Modell, das aus seiner Sicht zum Scheitern verurteilt war, weil es die Kundenzufriedenheit systematisch ignoriert. Aus dieser Kritik heraus verband er sein Branding-Wissen mit datengetriebenem Performance-Marketing zu einer Methode, die er als KI-Brandshipping bezeichnet. Brandshipping meint dabei den langfristigen Aufbau einer Marke im E-Commerce statt austauschbarer Produkttests, KI-gestützt in Produktrecherche, Kennzahlenanalyse und Content. Dass er als Dropshipping-Alternative gerade mehr Aufwand und mehr Geduld vertritt, unterscheidet ihn von jenen Anbietern, die er selbst kritisch sieht: übertriebene Reichtumsversprechen, einige Videokurse und danach kein Ansprechpartner mehr.
Emperia E-Commerce: 1:1-Partnerschaften statt Kurs von der Stange
Aus dieser Methode wuchs Emperia E-Commerce. Das Unternehmen begleitet Menschen im DACH-Raum dabei, einen Online-Shop nebenberuflich aufzubauen und zwar in exklusiven 1:1-Partnerschaften, in denen der Shop weitgehend gemeinsam und done for you entsteht. Dazu gehören die gemeinsame Produktrecherche mit klarer Kennzahlenanalyse und die Vermittlung direkter Händler- und Lieferantenkontakte, damit Einsteiger nicht bei null anfangen müssen. Über 250 Klienten wurden bislang begleitet, mehr als 500 Online-Shops hat Grimus selbst betrieben oder mitaufgebaut. Zu ihnen gehören der Tennistrainer Justin, der innerhalb von drei Monaten einen profitablen Onlineshop aufbaute, und Daniel, der aus einer klassischen Festanstellung kam und sein E-Commerce-Geschäft heute mit drei bis vier Stunden täglichem Aufwand hauptberuflich und ortsunabhängig betreibt. Beide berichten in Videointerviews über ihren Weg mit Emperia E-Commerce. Die eigene Erfahrung mit halbherzigen Coachings hat Benjamin Grimus geprägt: Offene Kommunikation, Ehrlichkeit über Aufwand und Risiken und ein echtes Interesse am langfristigen Ergebnis sind für ihn keine Werbeversprechen, sondern Mindestanforderungen an persönliches E-Commerce-Coaching.
Was Benjamin Grimus Einsteigern rät und seinem jüngeren Ich
Wer ihn zum ersten Mal trifft, erlebt ihn oft als fokussiert und direkt, eine Prägung aus dem Leistungssport: erst ein Bild der Lage machen, dann reden. Sein wichtigster Ratschlag an Einsteiger klingt für die Branche ungewohnt unspektakulär: Geduld statt Ungeduld. Wer erwartet, in wenigen Wochen reich zu werden, bringt aus seiner Sicht genau die Denkweise mit, die scheitert. Marken entstehen über Monate und Jahre. Dazu kommen Umsetzungsstärke, die Bereitschaft, in eine Marke statt nur in ein Produkt zu investieren, und Offenheit für KI-gestützte Werkzeuge. Seinem jüngeren Ich würde er raten, früher anzufangen und weniger auf Menschen zu hören, die ihm etwas ausreden wollten, ohne selbst dort gewesen zu sein, wo er hinwollte. Für die kommenden Jahre nennt er zwei Ziele: weitere Marken aufbauen, international expandieren und 250 weiteren Menschen den Weg zum eigenen Online-Shop ermöglichen.
Wer sich näher mit dem Werdegang von Benjamin Grimus und dem Ansatz von Emperia E-Commerce befassen möchte, findet weiterführende Informationen unter partnerschaft.emperia-ecommerce.de.
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