Miron Muslic: Warum Schalke die Millionen-Klausel in seinem Vertrag streichen will

Miron Muslic: Warum Schalke die Millionen-Klausel in seinem Vertrag streichen will

Miron Muslic ist seit dem Aufstieg des FC Schalke 04 in die Bundesliga 2025/26 der gefeierte Erfolgscoach des Vereins.
Ein Aufstieg, der Muslic zum gefragten Trainer macht
Muslic übernahm Schalke vor dem Zweitliga-Meistertitel und dem direkten Durchmarsch in die Bundesliga. Der Erfolg verlängerte seinen Vertrag automatisch bis zum Sommer 2028. In der laufenden Bundesliga-Saison lief es zunächst durchwachsen: Nach vier Spieltagen stand Schalke bei fünf Punkten. Es gab eine Auswärtsniederlage gegen Augsburg (0:3) und ein torloses Remis gegen Bayern München, dazu aber auch einen Auswärtssieg bei Union Berlin (3:1).
Der Weg von der Flucht aus Bosnien nach Tirol
Muslic wurde in Bosnien geboren und floh im Alter von neun Jahren vor dem Krieg aus seiner Heimat.
Die Entscheidung gegen einen schnellen Abschied
Zuletzt kursierten Abschiedsgerüchte um den Trainer, die Muslic selbst dementierte. Der Grund für die Unruhe: Sein Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel, die ab Sommer 2027 wirksam wird und anderen Clubs erlaubt, ihn zu verpflichten. Schalke will genau das verhindern und die Klausel aus dem Vertrag streichen lassen.
Wie Muslic über seine Zukunft bei Schalke denkt
Im ZDF-Sportstudio sagte Muslic Mitte September 2026, er hoffe auf eine lange Pause und wolle sehr lange auf Schalke bleiben. Laut Sportvorstand Frank Baumann soll der Vertrag im kommenden Jahr neu verhandelt werden. Baumann hatte bereits im Sommer 2026 die Absicht geäußert, über das Jahr 2028 hinaus mit Muslic zusammenzuarbeiten. Ziel der Gespräche ist eine Verlängerung bis 2029 oder 2030 – ohne Ausstiegsklausel.
Das nächste große Ziel: Bosniens Nationalmannschaft
Über den Verein hinaus verfolgt Muslic ein persönliches Ziel: Er möchte eines Tages Nationaltrainer von Bosnien-Herzegowina werden. Diesen Wunsch äußerte er bereits im Herbst 2025 und bekräftigte ihn seither mehrfach. Für dieses Vorhaben setzte er sich selbst einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren. Bis dahin dürfte Schalke alles daransetzen, ihn an den Verein zu binden – mit einem neuen Vertrag ohne Hintertür.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.







