Miron Muslic: Die Entscheidung, die Schalke jetzt mit Millionen absichern will

Miron Muslic: Die Entscheidung, die Schalke jetzt mit Millionen absichern will

Miron Muslic ist seit rund 500 Tagen Trainer des FC Schalke 04. Nun will der Verein ihn langfristig binden: Ein neuer Vertrag bis 2029 oder 2030 soll kommen, eine bestehende Ausstiegsklausel soll dabei wegfallen.
Der 44-Jährige ist damit länger im Amt als jeder seiner Vorgänger seit Domenico Tedesco. Genau diese Konstanz macht ihn für Schalke so wichtig – und zugleich zu einem Trainer, an dem andere Vereine Interesse haben könnten.
Wofür steht Miron Muslic bei Schalke 04?
Muslic übernahm einen Klub ohne klare Richtung und führte ihn zurück in die Bundesliga. In 41 Wettbewerbsspielen stehen 24 Siege, neun Unentschieden und acht Niederlagen zu Buche. Diese Bilanz macht ihn zur zentralen Figur der sportlichen Planung in Gelsenkirchen.
Wie kam es zur geplanten Vertragsverlängerung?
Nach dem Aufstieg im Mai 2026 verlängerte Muslic seinen ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr. Die Nachricht gab er damals selbst über das Stadionmikrofon bekannt, während sie auf dem Videowürfel eingeblendet wurde. Durch den Aufstieg verlängerte sich der Kontrakt automatisch bis 2028.
Dieser Vertrag enthält allerdings eine Ausstiegsklausel zwischen fünf und acht Millionen Euro, abhängig vom künftigen Arbeitgeber, die im Sommer 2027 aktiviert werden könnte. Genau das will Schalke nun verhindern.
- Neuer Vertrag soll bis 2029 oder 2030 laufen
- Bestehende Ausstiegsklausel soll gestrichen werden
- Gespräche sollen im Frühjahr 2027 beginnen
- Ziel: Muslic soll den Klub 2027 nicht verlassen können
Was treibt Miron Muslic als Nächstes an?
Nach eigener Aussage will Muslic sein Augenmerk derzeit auf das Projekt in Gelsenkirchen richten. Er betrachtet seine Arbeit bei Schalke nicht als abgeschlossen und will den Klub dauerhaft zu einem konkurrenzfähigen Erstligisten entwickeln.
Gleichzeitig hält er sich eine langfristige Option offen: Muslic kann sich vorstellen, eines Tages Trainer der bosnischen Nationalmannschaft zu werden. Für Schalke ist das ein zusätzlicher Grund, die Bindung jetzt zu verstärken, bevor größere Angebote von außen folgen.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.







