Cristiano Ronaldo: Warum der Rücktritt erst nach dem Streit mit Jesus kam

Cristiano Ronaldo: Warum der Rücktritt erst nach dem Streit mit Jesus kam

Cristiano Ronaldos Rücktritt aus Portugals Nationalmannschaft beendet nach 23 Jahren eine der längsten Karrieren im internationalen Fußball. Der 41-Jährige erklärte sein Karriereende in der Nationalelf über ein emotionales Video in sozialen Medien. Zuvor hatte er noch angekündigt, weiterspielen zu wollen.
Rekordmarke im Nationaltrikot
Diese Zahlen machen ihn zum Rekordtorschützen der portugiesischen Auswahl.
23 Jahre im Dienst Portugals
Mit Portugal gewann er außerdem die Nations League 2019 und 2025. Bei der WM 2022 verlor er nach schwachen Leistungen und einer Niederlage gegen Südkorea seinen Stammplatz in der Startelf, ein erster Dämpfer in seiner späten Nationalmannschaftskarriere.
Streit mit Jesus als Wendepunkt
Ende September 2026 verließ Ronaldo das Teamquartier in Kopenhagen vorzeitig, nachdem Portugal im Nations-League-Spiel gegen Norwegen 2:1 gewonnen hatte. Er warf Nationaltrainer Jorge Jesus vor, sein Wort bezüglich seiner Einsatzzeit gebrochen zu haben.
Er entschuldigte sich später bei Mitspielern und Fans. Jesus schloss eine Rückkehr Ronaldos zuletzt nicht aus, doch der Konflikt hatte sein Verhältnis zur Mannschaft sichtbar belastet.
Abschied per Videobotschaft
Rund einen Monat nach dem Eklat in Kopenhagen erklärte Ronaldo sein endgültiges Karriereende in der Nationalmannschaft. Portugal, amtierender Titelverteidiger in der Nations League, gewann in dieser Zeit drei der vier bisherigen Partien auch ohne ihn und qualifizierte sich zwei Spieltage vor Abschluss der Gruppenphase für das Viertelfinale.
Die Mannschaft trifft nun auf Dänemark und auf Wales, beide Spiele bestreitet Portugal ohne seinen langjährigen Kapitän. Ronaldo selbst hatte zuvor erklärt, sein laufendes Jahr als Profifußballer werde wahrscheinlich sein letztes sein.





