Ajambow-Gründer: Die Bewertung, die den Investoren zu teuer war

Ajambow-Gründer: Die Bewertung, die den Investoren zu teuer war

Der Ajambow-Gründer und seine Mitgründerin traten mit ihrem Sport- und Therapiebogen in der Sendung Die Höhle der Löwen an und baten um eine Investition für einen kleinen Anteil der Firmenanteile. Keiner der anwesenden Investoren stieg am Ende ein.
Das Gründerpaar ist seit 33 Jahren zusammen und beide sind 55 Jahre alt. Mitten im Pitch nutzte der Gründer den Auftritt für einen Heiratsantrag an seine Mitgründerin, die den Antrag annahm.
Warum sagten die Investoren Nein?
Das Gründerpaar hatte 300.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile verlangt, was eine Unternehmensbewertung von drei Millionen Euro voraussetzte. Ein Investor bezeichnete diese Bewertung als totale Frechheit.
Das Unternehmen war 2024 gegründet worden und hatte bis zur Aufzeichnung rund 78.000 Euro umgesetzt. Im B2B-Geschäft zählte Ajambow bereits etwa 20 Abonnements von Fitnessstudios und Physiotherapiepraxen, was den Investoren offenbar nicht ausreichte, um die geforderte Bewertung zu rechtfertigen.
Wie funktioniert der Trainingsbogen?
Das Gerät ist etwa 1,1 Meter lang, besteht aus Kunststoff und wiegt leer rund 640 Gramm. Befüllt mit Wasser erreicht es ein Gewicht von etwa zwei Kilogramm und lässt sich damit für Kraft- und Therapieübungen einsetzen. Nach Angaben der Universität Leipzig zeigten Messungen bei bestimmten Muskelgruppen eine um etwa 30 % höhere Aktivierung im Vergleich zu klassischen Geräten.
- Länge des Bogens: etwa 1,1 Meter.
- Leergewicht: rund 640 Gramm, gefüllt rund zwei Kilogramm.
- Herstellkosten pro Gerät: etwa 21 Euro.
Rechenbeispiel
Der Verkaufspreis lag zur Aufzeichnung bei 149,95 Euro, nach der Ausstrahlung senkte das Unternehmen ihn auf 129,95 Euro. Beim gesenkten Preis von 129,95 Euro und Herstellkosten von rund 21 Euro bleibt pro verkauftem Bogen ein Rohertrag von etwa 108,95 Euro, bevor Vertrieb, Verpackung und weitere Kosten abgezogen sind.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.







