Arbeiterkammer vergleicht Einkaufskorb: Wer von den sinkenden Preisen profitiert
13. Okt. 2026
2 Min
Foto: Tumisu / Pixabay
Ein AK-Testeinkauf zeigt: 40 ausgewählte Grundnahrungsmittel kosteten im Jahr 2026 zusammen 74 Euro und damit knapp zehn Prozent weniger als im Vorjahr, als dieselben Produkte noch 82 Euro kosteten. Ein Teil des Rückgangs geht auf eine gesenkte Mehrwertsteuer zurück.
40 Produkte kosten acht Euro weniger als im Vorjahr
Die Arbeiterkammer verglich die Preise von 40 Grundnahrungsmitteln zwischen 2025 und 2026. Als Grund für den Rückgang gilt unter anderem die Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, die zum 1. Juli 2026 von zehn auf 4,9 % sank.
Von den 40 untersuchten Produkten wurden 23 günstiger, zwei blieben unverändert im Preis, und 15 wurden teurer. Bei den passierten Tomaten und den Taschentüchern veränderte sich der Preis demnach gar nicht.
Teebutter, Nudeln und Käse wurden deutlich günstiger
Am stärksten fiel der Preis bei Teebutter: Sie wurde um 37 % billiger. Auch bei anderen Produkten zeigte sich ein deutlicher Rückgang.
Penne-Nudeln wurden um 19 % günstiger.
Gouda-Käse wurde um 14 % günstiger.
Mineralwasser verbilligte sich um rund ein Achtel.
Bei anderen Produkten zogen die Preise an
Nicht jedes Produkt im Testkorb wurde billiger. Tafelessig verteuerte sich um 29 %, Kartoffeln um 14 %. Auch bei Markenprodukten zeigte sich ein anderer Trend als bei den Grundnahrungsmitteln: Sie wurden im Jahresvergleich um gut ein Zwanzigstel teurer, Emmentaler sogar um 31 %.
Laut Arbeiterkammer liegen die Preise bei Supermarktketten wie Billa, Spar und Interspar durchschnittlich um elf Prozent höher als bei Diskontern wie Hofer und Lidl.
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