Wer ist Stefan Williams Eyo, der Mentalcoach aus Wien?

Wer ist Stefan Williams Eyo, der Mentalcoach aus Wien?

Footballspieler, Rettungssanitäter, Führungskraft, Burnout-Betroffener: Die Biografie von Stefan Williams Eyo verläuft alles andere als geradlinig. Heute begleitet der Österreicher mit nigerianischen Wurzeln als Mentalcoach in Wien Menschen, die nach außen funktionieren und innerlich längst am Limit sind. Sein Antrieb hat dabei weniger mit Karriere zu tun als mit der Frage, was er seinen Kindern einmal hinterlässt.
Vom Football-Nationalteam in den Rettungsdienst
Wer Stefan Williams Eyo zum ersten Mal begegnet, sieht zunächst einen großen, lauten Mann mit Tattoos, Kappe und ohne Anzug. Erst im Gespräch zeigt sich, wie viel Lebenserfahrung hinter diesem Auftreten steckt. Als Jugendlicher war er der jüngste Spieler im österreichischen U19-Nationalteam im American Football, bestritt zwei Europameisterschaften und spielte in Deutschland in der Jugendbundesliga. Als erster Österreicher schaffte er es ins Team Europe, eine Auswahl der 36 besten Nachwuchsspieler des Kontinents, die 2001 bei der Weltmeisterschaft in den USA antrat. Damals wollte er Football-Profi werden. Nach seiner Prüfung zum Rettungssanitäter fand er jedoch eine andere Berufung: 13 Jahre fuhr er im Rettungsdienst auf der Straße. Später folgten die Ausbildung zur Führungskraft, die Arbeit bei der Berufsrettung und die Funktion als Wachkommandant, die er nach über 20 Jahren im Rettungswesen bis heute ausübt.
MBA im Schichtdienst & Weg aus dem Burnout
Stefan gehört zu jenen Menschen, die mehrere Dinge gleichzeitig vorantreiben. Neben Wochen mit rund 50 Arbeitsstunden und seiner Familie absolvierte er berufsbegleitend im Schichtdienst einen MBA in Healthcare Management. Auch zwei eigene Firmen gehören zu seinem Weg: zunächst eine Sport- und Textilfirma für Football-Equipment in Österreich und Deutschland, die er für das Studium stilllegte, während der Pandemie dann die Vermittlung von Ärzten nach Deutschland. Auch ein Burnout gehört zu seiner Geschichte. Siebeneinhalb Monate musste er sich mühsam zurückkämpfen, bis er am Anfang von etwas Neuem stand. Rückschläge sind für ihn seither kein Urteil über den eigenen Wert. In dieser Phase begann er, sich intensiv mit sich selbst zu beschäftigen. Dabei fiel ihm auf, dass sich bestimmte Muster in seinem Leben immer wiederholten, und er erkannte, dass sich solche Kreisläufe durchbrechen lassen. Aus dieser Einsicht entstand der Wunsch, den eigenen Weg anderen zugänglich zu machen. Die Erkenntnis, dass alles bei ihm selbst beginnt, prägt seither seine Arbeit.
Vom Betroffenen zum Mentalcoach in Wien
Auf die Krise folgte eine konsequente Weiterbildung. Stefan absolvierte die staatlich anerkannte Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater, wurde NLP-Practitioner, NLP-Master und New-Code-Practitioner und ließ sich zum Mentalcoach sowie in einer ISO-zertifizierten Ausbildung zum Erwachsenentrainer ausbilden. Ein Speaker-Training und die Beschäftigung mit Breathwork ergänzen das Profil. Heute arbeitet er als Mentalcoach in Wien und als NLP-Coach mit Leistungssportlern, Führungskräften und Unternehmen, unter anderem als Mentalcoach der Austrian Cheer Academy und als Trainer bei der Stadt Wien. Mentalcoaching für Leistungssportler und Coaching für High Performer im Business verbindet für ihn ein gemeinsamer Kern: Druck, bei dem Fehler keine Option sind. Dass Coaching in Österreich ein reglementiertes Gewerbe ist, hält er für einen wichtigen Schutz. Mit lauten Versprechen und starren Einheitsmethoden kann er wenig anfangen; stattdessen erarbeitet er für jeden eine eigene Strategie, die zu dessen Situation passt. Seine Glaubwürdigkeit schöpft er aus der eigenen Biografie. Er kennt den Druck vor einer Europameisterschaft ebenso wie die Verantwortung im Einsatz, wenn Sekunden entscheiden.
Familie, Herkunft & Next Down Club
Fragt man Stefan nach seinem eigentlichen Antrieb, spricht er nicht über Umsätze, sondern über seine Kinder. Sie würden nie sagen können, ihr Vater habe eine Brücke gebaut oder ein Bild gemalt, meint er, denn er sei weder Architekt noch Maler. Er wünscht sich vielmehr, dass sie eines Tages sagen, die Menschen in ihrem Umfeld seien so, weil ihr Vater ihnen dabei geholfen habe. Aus diesem Grund baut er sein Unternehmen bewusst unter dem eigenen Namen auf, als etwas, das bleiben soll. Geld bezeichnet er als Nebenfaktor. Eng damit verbunden ist seine Identität als Österreicher mit nigerianischen Wurzeln, zu der er offen steht. Nachhaltige Veränderung entsteht aus seiner Sicht aus der eigenen Identität und nicht aus Tricks, eine Überzeugung, die er auch in seine Coachings mitnimmt. Gemeinschaft ist der zweite Pfeiler: Im Teamsport gewinne niemand allein, sagt er. Mit dem Next Down Club hat er deshalb ein Business-Netzwerk für ehemalige Leistungssportler ins Leben gerufen, das frühere Footballspieler in Unternehmer- und Führungsrollen zusammenbringt.
Akademie für Mentalcoaches & Auftritte als Speaker
Für die kommenden Jahre hat Stefan klare Vorstellungen. Er möchte seine Arbeit im deutschsprachigen Raum als Marke für Mindset, Umsetzung und identitätsbasierte Führung etablieren. Herzstück soll eine eigene Akademie werden, in der er Mentalcoaches ausbildet und NLP-Kurse anbietet, damit sich seine Wirkung über andere vervielfacht. Schon heute bildet er Mentalcoaches aus und stand etwa bei der Smart Rebel Convention in Frankfurt als Speaker auf der Bühne. Bei allem Tempo will er seine Zeit künftig gezielter einsetzen: auf der Bühne, in der Ausbildung und bei seiner Familie.
Weitere Informationen zum Mentalcoaching von Stefan Williams Eyo finden Interessierte unter www.stefaneyo.com.
Impressum:
Stefan Eyo
Salzachstrasse 40/21
1200 Wien
Telefon: 0676 4217205
E-Mail: info@stefaneyo.com
Website: www.stefaneyo.com
Website: www.nextdown.club







