Prinz Harry: Warum William, Kate und Andrew für ihn ein Tabu bleiben

Prinz Harry: Warum William, Kate und Andrew für ihn ein Tabu bleiben

Prinz Harry (42) hat sich in einer neuen MasterClass-Produktion mit ungewohnter Offenheit zu seiner Trauer um seine Mutter Prinzessin Diana geäußert und auch eine depressive Episode nach dem Umzug nach Kanada thematisiert.
Zugleich ließ er drei Namen auffällig aus: seinen Bruder Prinz William, dessen Frau Prinzessin Kate und seinen Onkel Prinz Andrew. Wie es dazu kam und was er stattdessen erzählte, zeigt der Kurs mit dem Titel „Building Resilience Through Loss“.
Harry macht aus seiner Trauer einen bezahlten Kurs
Für die MasterClass-Produktion sprach Harry mit der Neurowissenschaftlerin und Trauerforscherin Dr. Mary-Frances O’Connor über seine persönlichen Erfahrungen mit Verlust. Für seine Teilnahme erhielt er nach Angaben seines Sprechers eine Bezahlung.
Die britische Zeitung Daily Mail spekulierte, das Honorar könne bei rund 100.000 US-Dollar gelegen haben, möglicherweise ergänzt um eine Beteiligung an den Abonnement-Einnahmen der Plattform – bestätigt ist diese Zahl nicht.
Der Weg zur Offenheit begann mit Dianas Tod 1997
Nach eigener Schilderung weinte er fast zwei Jahrzehnte lang nicht um seine Mutter. Er habe lange geglaubt, dauerhaft traurig sein zu müssen, um ihr zu zeigen, wie sehr er sie vermisse, berichtete Harry im Gespräch mit O’Connor. Erst Jahre später habe sich dieses Muster gelöst.
Nach dem Umzug nach Kanada kippte Harrys Stimmung
Über rund zwei Wochen rutschte er nach dem Umzug in eine depressive Verfassung. Ohne den gewohnten Adrenalinschub habe er sich zeitweise regelrecht handlungsunfähig gefühlt, berichtete er im Kurs. Diese Episode ordnet er als Wendepunkt in seinem Umgang mit Verlust und Belastung ein, der ihn letztlich zu einem offeneren Sprechen über seine Gefühle geführt habe.
Warum William, Kate und Andrew für Harry Tabu bleiben
So offen Harry über seine Mutter und seine eigene Krise spricht, so konsequent meidet er drei Namen: William, Kate und Andrew kamen im gesamten Gespräch nicht vor. In seiner 2023 veröffentlichten Autobiografie „Reserve“ hatte Harry persönliche Vorwürfe gegen William und Kate erhoben.
Die Brüder haben seither rund zwei Jahre keinen Kontakt mehr. Auch über seinen Onkel Andrew äußert sich Harry öffentlich kaum: Im März 2026 weigerte er sich, Fragen zu ihm zu beantworten, weil Äußerungen über Andrew nach seinen Worten vom humanitären Anliegen seiner damaligen Reise abgelenkt hätten.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.







