Matthew Perry: Die Sucht, die auch nach seinem Tod noch Fragen aufwirft

Matthew Perry: Die Sucht, die auch nach seinem Tod noch Fragen aufwirft

Fast drei Jahre später sorgt eine neue, dreiteilige Netflix-Dokumentation über ihn für Gesprächsstoff. Sie wirft die Frage auf, ob Ärzte, Assistenten und Vertraute aus seinem Umfeld seine Suchterkrankung begünstigt haben.
Perry wurde als Teil des sechsköpfigen Hauptcasts der Erfolgsserie Friends weltberühmt. Mit seinem Tod geriet erneut in den Blick, wie Hollywood mit Suchtproblemen seiner Stars umgeht – ein Thema, das die neue Dokumentation nun gezielt aufgreift.
Warum entfacht die Netflix-Doku jetzt eine neue Debatte?
Die dreiteilige Produktion stellt nicht nur Perrys eigene Geschichte in den Mittelpunkt, sondern auch die Rolle derjenigen, die ihn im Alltag begleiteten.
Diese Einschätzung trifft einen wunden Punkt der Branche: Wer in der Nähe von Prominenten arbeitet, steht demnach oft unter dem Druck, Nähe und Loyalität über fachliche Distanz zu stellen.
Wie reagieren die früheren Co-Stars aus Friends?
Auffällig ist, dass keiner der fünf einstigen Co-Stars persönlich in der Dokumentation auftritt, obwohl alle angefragt wurden. Sie lehnten eigene Beiträge ab. Zu den Beteiligten zählen:
- Jennifer Aniston, 57 Jahre alt.
- Courteney Cox, 62 Jahre alt.
- Lisa Kudrow, 63 Jahre alt.
- Matt LeBlanc und David Schwimmer, beide 59 Jahre alt.
Aniston sei nicht bereit, ihre Trauer öffentlich vor einem großen Publikum zu verarbeiten. Das Schweigen der gesamten Gruppe lässt sich so als bewusste Entscheidung lesen, den Umgang mit Perrys Tod privat zu halten, statt ihn vor der Kamera zu verarbeiten.
Was zeigen die Fälle von Michael Jackson und Prince?
Die Dokumentation stellt Perrys Geschichte in eine größere Reihe: Auch die Suchtprobleme von Michael Jackson und Prince werden als Beispiele dafür angeführt, wie gefährlich Sucht im Umfeld von Berühmtheit werden kann.







