Wer ist Martin Seyfarth, Geschäftsführer von SYSTAINFY Consulting & Coaching GmbH?

Wer ist Martin Seyfarth, Geschäftsführer von SYSTAINFY Consulting & Coaching GmbH?

Diplom-Wirtschaftsingenieur, Diplomarbeit bei AMG, Jahre in der Automotive-Beratung, danach Senior Director mit Verantwortung für über 100 Mitarbeitende: Der Weg von Martin Seyfarth verläuft konsequent entlang der Schnittstelle von Technik, Wirtschaft und Führung. 2024 hat er daraus die eigene Beratung gemacht. Wer verstehen will, warum jemand nach einer solchen Karriere neu anfängt, muss auf zwei Dinge schauen: auf seine Erfahrung mit Strukturen, die Menschen ausbremsen, und auf einen lateinischen Zweiwortsatz, der sein Denken prägt.
Vom Wirtschaftsingenieur zur Strategieberatung: eine Karriere an der Schnittstelle
Schon während des Studiums zum Diplom-Wirtschaftsingenieur interessierte sich Martin Seyfarth für das, was zwischen Technik, Wirtschaft und Organisation geschieht. Als studentischer Unternehmensberater im Verband BDSU sammelte er erste Projekterfahrung, bevor er seine Diplomarbeit bei AMG schrieb – ein Umfeld, in dem Wertschöpfung und Produktentwicklung unter außergewöhnlichem Leistungsdruck stehen. Danach folgten mehrere Jahre in zwei Unternehmensberatungen, beide mit klarem Schwerpunkt auf der Automobilbranche. Die Projekte reichten von Entwicklung und Fertigung bis zu digitalen Services und zeigten ihm früh, wie aufwendig es ist, echte Kundenanforderungen mit gewachsenen Strukturen in Einklang zu bringen. Heute führt er die SYSTAINFY Consulting & Coaching GmbH mit Sitz in Gernsbach.
Von null auf über 100 Mitarbeitende: die prägenden Jahre bei EXXETA
Zwischen 2014 und 2024 arbeitete Seyfarth bei der EXXETA AG in Karlsruhe, unter anderem als Senior Director. Sein Auftrag war es, einen Methodenbereich vollständig neu aufzubauen. Am Ende standen über 100 Mitarbeitende, ein Budget von rund 500.000 Euro und ein Umsatz von etwa sechs Millionen Euro. Dass Wachstum in dieser Größenordnung nicht allein über Prozesse funktioniert, wurde ihm in dieser Zeit deutlich. Statt jede Entwicklungschance an die klassische Führungslaufbahn zu koppeln, führte er Fachkarrieren ein und baute Competence Circles auf, in denen Experten fachliche Themen teamübergreifend bearbeiteten. Führungskräfte wurden dadurch entlastet, Fachleute konnten Verantwortung tragen, ohne Personalführung übernehmen zu müssen – ein Modell, das er später in Kundenprojekte übertragen hat.
Ein Projekt, das die Perspektive veränderte
Der eigentliche Wendepunkt seiner Laufbahn war kein Karriereschritt, sondern eine Beobachtung. In einem großen Vorhaben, das offiziell unter der Überschrift Agilität und Kulturwandel lief, war formal alles vorhanden: Frameworks, Methoden, Kommunikationskampagnen. In den Gesprächen mit Führungskräften und Mitarbeitenden zeigte sich ein anderes Bild. Die Wertschöpfung blieb in Silos organisiert, Entscheidungen zogen sich in die Länge, weil niemand sie wirklich verantworten wollte. Motivierte Menschen fühlten sich nicht durch fehlenden Antrieb ausgebremst, sondern durch widersprüchliche Ziele und eine Führung, die eher moderierte als gestaltete. Aus dieser Erfahrung entstand seine Überzeugung, dass Führung, Zusammenarbeit und Valuestream zusammen gedacht werden müssen – und daraus wiederum die Darwin-Methode, die Anpassungsfähigkeit mit Entscheidungsstärke verbindet. 2024 gründete er SYSTAINFY, um genau diese Verbindung in den Mittelpunkt zu stellen, für Konzerne, für Führung im Mittelstand und für Einzelpersonen.
Motorsport als Denkmodell für Unternehmensführung
Einen klassischen Traumberuf hatte Seyfarth als Kind nicht. Fasziniert haben ihn Technik und Motorsport – Felder, in denen Präzision, Geschwindigkeit und der Wille zählen, besser zu sein als die Konkurrenz. Diese Leidenschaft lebt er bis heute aktiv aus, und sie ist mehr als ein Hobby am Rande seines Lebenslaufs. Wie auf der Rennstrecke geht es in Organisationen darum, komplexe Systeme zu verstehen und auf Leistung auszurichten, ohne die Beteiligten zu überfordern. Es braucht eine Strategie, ein abgestimmtes Setup aus Führung, Zusammenarbeit und Wertschöpfungskette sowie ein Team, in dem jeder seinen Beitrag genau kennt. Wer ihn erlebt, bemerkt schnell, dass er auf den Menschen hinter der Rolle schaut: Er spricht vom „Schatz“, den er in jedem Gegenüber sucht, von den Fähigkeiten und Perspektiven, die im System oft ungenutzt bleiben.
„Memento Mori“ – warum ein lateinischer Satz seine Entscheidungen ordnet
Gefragt, welchen Rat er seinem jüngeren Ich geben würde, antwortet Seyfarth mit zwei Worten: Memento Mori. Die Erinnerung an die eigene Endlichkeit ist für ihn keine Melancholie, sondern ein Maßstab für Prioritäten. Arbeite an Themen, die für Menschen und Unternehmen tatsächlich einen Unterschied machen. Verwende möglichst wenig Zeit für Machtspiele und Projekte ohne Wirkung. Rückblickend hätte er früher Grenzen gezogen und sich schneller aus Kontexten gelöst, in denen mehr Energie in interne Politik als in Kunden und Wertschöpfung floss. Dieselbe Haltung prägt seine Arbeitsweise: Probleme in Führung und Zusammenarbeit werden benannt, respektvoll, aber ohne Beschönigung. Leistungen sind als Produkte mit Festpreis beschrieben und nicht als offenes Projektbudget. Und jede Maßnahme muss die Frage beantworten, wie sie auf Kundenwirkung und Wettbewerbsfähigkeit einzahlt.
Was Martin Seyfarth mit SYSTAINFY erreichen will
Seine Mission fasst der Berater in einer Formel zusammen: von Like zu Love. Mitarbeitende sollen nicht sagen, dass sie ihren Job mögen, sondern dass sie ihre Arbeit lieben, weil sie ihren Beitrag zur Wertschöpfung kennen und wirksam leisten können. Kunden sollen Produkte nicht nur in Ordnung finden, sondern von ihnen überzeugt sein. Umgesetzt wird das über Workshopformate – „Wellenlänge“ für Führungskräfteentwicklung, „Darwin“ für Effizienz und Anpassungsfähigkeit –, über begleitendes Executive Coaching und über den Growth Letter, ein laufendes, bezahlbares Format für Einzelpersonen. Dass Seyfarth dabei weiterhin selbst mit Führungsteams arbeitet und sich nicht als Verwalter eines Beratungshauses versteht, ist Teil seines Selbstbilds. In fünf Jahren soll SYSTAINFY dafür bekannt sein, zwischenmenschliche Qualität messbar zu machen und mit datenbasierter Steuerung auf wirtschaftlichen Erfolg zu übertragen.
Wer mehr über die Person, die Methoden und die Leistungen erfahren möchte, findet weiterführende Informationen unter www.systainfy.de.
Impressum:
SYSTAINFY Consulting & Coaching GmbH
Geschäftsführer: Martin Seyfarth
Von- Bolin-Str. 5
76593 Gernsbach
TEL: 0177-3366980
Mail: Info@systainfy.de
Website: www.systainfy.de







