Lukas Resetarits: Die Entscheidung, nach 49 Jahren die Bühne zu verlassen

Lukas Resetarits: Die Entscheidung, nach 49 Jahren die Bühne zu verlassen

Der 79-Jährige prägte die österreichische Kabarettszene über Jahrzehnte.
49 Jahre und 30 Soloprogramme prägen das Werk von Lukas Resetarits
Über fast ein halbes Jahrhundert stand Resetarits auf österreichischen Bühnen und brachte dabei 30 eigene Soloprogramme heraus. Seine Kabarettabende behandelten politische und gesellschaftliche Fragen und galten als scharfzüngiger Kommentar zum Zeitgeschehen. Damit zählt er zu den prägenden Figuren der heimischen Kabarettszene seit den 1970er-Jahren.
Das zuletzt gezeigte Programm „Glück“ entstand in Zusammenarbeit mit seiner Tochter Kathrin Resetarits und markierte damit auch einen familiären Schlusspunkt seines Bühnenschaffens.
Kottan ermittelt machte Resetarits bundesweit bekannt
Die Serie verband Elemente aus Krimi, Satire und schwarzem Humor und zählt bis heute zu den bekanntesten österreichischen Fernsehproduktionen überhaupt. Die Figur des Major Kottan machte Resetarits weit über die Kabarettszene hinaus bekannt.
Die Entscheidung, die Bühne zu verlassen
Resetarits entschied sich nun, seine Bühnenlaufbahn zu beenden. Erst wenige Wochen zuvor, am 9. Oktober, überreichte der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig die Auszeichnung im Rathaus und würdigte damit das jahrzehntelange Wirken der beiden Brüder.
Politische Kabarettprogramme als Lebensthema
Was Resetarits über die Jahrzehnte auszeichnete, war die Verbindung von Humor und gesellschaftlicher Beobachtung. Seine Programme griffen politische Entwicklungen auf und setzten sich kritisch mit dem österreichischen Zeitgeschehen auseinander. Diese Haltung zog sich durch sein gesamtes Werk, vom frühen Kabarett bis zum letzten Programm „Glück“. Mit „Kottan ermittelt“ spielte er eine der bekanntesten Figuren des österreichischen Fernsehens.







