51 Jahre und kein Ende in Sicht: Drew Barrymores Haltung zum Ruhestand

51 Jahre und kein Ende in Sicht: Drew Barrymores Haltung zum Ruhestand

Kein Abschied in Sicht: Drew Barrymore reflektiert mit John Cena über das Loslassen
Drew Barrymore kann sich aktuell nicht vorstellen, ihre jahrzehntelange Karriere zu beenden. Die 51-jährige Schauspielerin und Moderatorin sprach in ihrer Sendung „The Drew Barrymore Show“ mit dem 49 Jahre alten John Cena über dessen Rückzug aus dem professionellen Wrestling im Jahr 2025 – und offenbarte dabei viel über ihre eigene Haltung zur Arbeit.
Das Gespräch der beiden drehte sich vor allem um die Frage, wie man erkennt, dass der richtige Zeitpunkt zum Aufhören gekommen ist. Cena erläuterte Barrymore seinen Entscheidungsprozess, während sie intensiv nachfragte, wie er wusste, dass es Zeit war, sich zurückzuziehen. Der hochemotionale Austausch ging beiden sichtlich nahe.
Warum denkt Drew Barrymore nicht ans Aufhören?
Für Barrymore selbst stellt sich die Frage nach dem Ruhestand derzeit nicht; der Dialog mit dem Ex-Wrestler wirkte eher wie ein Anstoß zum Nachdenken als wie eine eigene Ankündigung.
Cena legte dabei seine Beweggründe für den Abschied präzise dar: Für ihn ist der richtige Moment dann gekommen, wenn die eigenen Überzeugungen übereinstimmen und sich eine Entscheidung schlicht richtig anfühlt. Angetrieben von dem Versprechen an sich selbst, niemals schlechte Arbeit abzuliefern, wolle er nicht aus reinem Egoismus weitermachen, wenn der Selbsterhalt die Leidenschaft überwiege. Trotz des Rückzugs betonte Cena jedoch, dass seine tiefe Hingabe für das Wrestling vollkommen unberührt bleibt
Wie hat sich Drew Barrymore seit dem Start ihrer Show verändert?
Dass Barrymore heute so entspannt über ihre Karriere sprechen kann, war nicht immer so. Zu Beginn ihrer Talkshow war sie nach eigenen Worten von großer Angst und Unsicherheit geprägt. Sie beschreibt, dass sie damals unter einem ausgeprägten Hochstaplersyndrom und starker Selbstkritik litt.
Erst nach fünf Jahren verbesserte sich ihre Situation bei der Sendung erheblich. Inzwischen bereitet sie ihre Interviews mit einem klaren Plan und gründlicher Recherche vor – ein Vorgehen, das deutlich macht, wie sehr sich ihre Arbeitsweise seit dem unsicheren Start verändert hat.
Was macht das Gespräch mit Cena für Barrymore zur prägenden Erfahrung?
Cena arbeitet nach seinem Rückzug aus dem Wrestling bereits am Filmprojekt „Matchbox: The Movie“. Im Studio philosophierte er über den Prozess, sich von einer über viele Jahre aufgebauten Karriere zu verabschieden, weil sich seine Prioritäten verschoben haben.
Für Barrymore scheint genau dieser Punkt der entscheidende gewesen zu sein: die Frage, ob sich die eigenen Prioritäten jemals so verschieben, dass ein Ende der Karriere denkbar wird. Eine klare Antwort darauf gibt sie zwar nicht – wohl aber die Feststellung, dass dieser Moment für sie derzeit nicht gekommen ist.
Wie geht es mit der Show weiter?
Dass Barrymore weiterhin auf Sendung bleibt, ist bereits beschlossene Sache: CBS Stations und CBS Media Ventures haben „The Drew Barrymore Show“ vorzeitig um zwei weitere Staffeln bis 2028 verlängert. Die Verlängerung fiel acht Monate vor Oktober 2026 und untermauert, dass an einen Ausstieg aus dem Showgeschäft derzeit nicht zu denken ist.







